Das ist Energiecontrolling

Ziel - Energieeffizienz von Gebäuden, Anlagen und Prozessen optimieren, Energiekosten senken, Umwelt schützen.

Was - Energieverbräuche, Prozessdaten, Umweltparameter und Kennzahlen analysieren und somit Einsparpotenziale identifizieren und Maßnahmen überprüfen.

Womit - Datenanalyseplattform für alle Messreihen: Verbraucher und relevante Variablen. In hoher Auflösung und Echtzeit.

Wie nicht - Verbrauchserfassung und Datenanalyse per Excel sind ineffizient, fehleranfällig und kaum aussagekräftig.

Wie dann? Mit dem performanten Energiecontrollingsystem von deZem

Das ist deZem

Wir automatisieren Ihr Energiecontrolling und bieten vielfältige Systemlösungen

  • Vollständiges Energiecontrolling, von Datenerfassung bis Analysesoftware
  • Integration bereits vorhandener Datenquellen und Lösungen
  • Einfache Integration weiterer Datenpunkte
  • Sichere und performante Technologie
  • Regelmäßige Updates und neue Funktionen
  • Fundierte, langjährige Expertise
  • Passgenaue Beratung und Unterstützung

News

Energiecontrolling, Beispiele, Technik

deZem Energiemanagement-Software förderfähig (BAFA)

Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz tragen erheblich zur Verringerung der CO2-Emissionen und damit zum Klimaschutz bei, sind aber oft mit hohen Investitionskosten verbunden.

Um dennoch Anreize zu schaffen, können Unternehmen und öffentliche Organisationen im Rahmen des Investitionsprogramms „Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft“ unter anderem einen Zuschuss für den Erwerb, die Installation und die Anwendung von Soft- und Hardware für das Energie- oder Umweltmanagementsystem beantragen.

Die maximale Förderung pro Investitionsvorhaben beträgt 15 Millionen Euro bei einer Förderquote von bis zu 40 Prozent der förderfähigen Investitionskosten.

Seit der Novellierung zum 1. November 2021 muss förderfähige Energiemanagement-Software nach DIN EN ISO 50001 zertifiziert sein und durch eine entsprechende Konformitätserklärung belegt sein. Die deZem Software Suite erfüllt diese Anforderungen und ist beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) als förderfähige Energiemanagement-Software gelistet.

Im Gegenzug ist es für Unternehmen leichter geworden, eine Förderung zu beantragen, da sie selbst nicht mehr nach DIN EN ISO 50001 oder EMAS zertifiziert sein müssen. Auf der Webseite des BAFA sind umfangreiche Informationen zu Förderkriterien und Antragstellung zu finden.

Da die Förderung auch die Hardware, also jegliche Art von Messtechnik wie Datenlogger, Zähler und Sensoren umfasst, bietet sich deZem als idealer System-Partner an. Denn Sie bekommen bei uns alles aus einer Hand: von der Beratung über Messkonzept, Hard- und Software bis zur Installation, Schulung, Maßnahmenplanung und -überwachung sowie Auditvorbereitung.

Entdecken Sie unser Produktportfolio und sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gern.

deZem Energiemanagement-Software förderfähig (BAFA)

LoRaWAN-Sensoren über The Things Network oder die IoT-Plattform Element IoT flexibel anbinden

Wir haben gute Neuigkeiten für Kunden, die bereits ein LoRaWAN-Netz betreiben oder planen, eines aufzubauen und noch überlegen, wie Sie die Daten der LoRaWAN-Sensoren an die deZem Analyseplattform anbinden können.

Ab der Version v3.50.1 des Softwaremoduls deZemAd ist es möglich, LoRaWAN-Geräte, die über den LoRaWAN-Server The Things Stack (TTS) oder die IoT-Plattform Element IoT von Zenner erfasst werden, direkt in deZemAd anzulegen und zu konfigurieren.

Insbesondere für Stadtwerke dürfte diese Neuerung interessant sein. Denn so können sie zusätzlich zu ihrem Bestandsystem die umfangreichen Analysefunktionen der deZem Analyseplattform nutzen.

Sie haben noch kein LoRaWAN-Netz, sind aber interessiert?

Dann sprechen Sie uns an. deZem bietet für den Einstieg in die LoRaWAN-Welt ein Starterkit und hilft bei der Umsetzung und Installation.

Gern schicken wir Ihnen auf Anfrage detaillierte Hinweise, wie Sie die LoRaWAN-Geräte in deZemAd anlegen.

FFVAV: Fernwärmeerfassung wird digital

Und plötzlich war sie da: die „Verordnung über die Verbrauchserfassung und Abrechnung bei der Versorgung mit Fernwärme oder Fernkälte“, kurz FFVAV. Seit dem 5. Oktober 2021 ist sie in Kraft und soll bis zum 1. Januar 2022 umgesetzt werden. Für Fernwärmenetzbetreiber kam sie überraschend schnell. Ergänzend wurde die AVBFernwärmeV novelliert. 

Die Digitalisierung bei der Fernwärme- und -kälteversorgung soll damit beschleunigt und auch die Energiewende vorangetrieben werden. Denn werden Verbräuche dank der Technik sichtbarer, können mögliche Einsparpotenziale leichter aufgedeckt und Energieeffizienzmaßnahmen abgeleitet werden.

Welche Veränderungen ergeben sich für die Fernwärmenetzbetreiber?

Alle neuen Messeinrichtungen der Wärme- und Kälteversorger müssen ab sofort fernauslesbar sein. Bereits verbaute Messeinrichtungen dürfen noch bis zum 31.12.2026 verwendet werden. Danach müssen sie durch fernauslesbare Geräte ersetzt werden, die interoperabel sind, den Datenschutz und die Datensicherheit gewährleisten sowie den Schutzprofilen und technischen Richtlinien des BSI entsprechen. Werden Smart-Meter-Gateways eingesetzt, gilt selbiges entsprechend dem Messstellenbetriebsgesetz (MsbG).

Weiterhin wurden die Anforderungen hinsichtlich Mess-, Abrechnungs- und Informationspflichten ausgeweitet: Sofern die Messeinrichtungen bereits fernauslesbar sind, müssen die Versorger ihren Kunden mindestens zweimal im Jahr Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen bereitstellen. Kunden haben sogar das Recht auf eine vierteljährliche Bereitstellung. Es reicht jedoch die elektronische Form. Ab Beginn 2022 müssen die Abrechnungsinformationen einschließlich Verbrauchsinformationen dann monatlich zur Verfügung gestellt werden.

Was bedeutet das für die Versorger?

Die Ablesung erfolgte bisher oft analog vor Ort, d.h. es besteht ein erheblicher Aufwand, die Messtechnik in kurzer Zeit aufzurüsten bzw. auszutauschen gegen fernablesbare Messeinrichtungen. Zudem müssen die Messdaten irgendwohin übertragen und für die Abrechnungssysteme aufbereitet werden.

Auch wenn die Investitionen zunächst hoch erscheinen. Die Umstellung auf digitalisierte Prozesse bietet eine Menge Vorteile. Die Verbräuche werden transparent, es können Einsparpotentiale aufgedeckt und Energieressourcen effizienter eingesetzt werden.

LoRaWAN machts möglich

Bisher gibt es nur wenige Anbieter von Smart-Meter-Gateways am Markt, die nach BSI-Standard zertifiziert sind. Nicht zuletzt ist die flächendeckende Ausrüstung sehr kostenintensiv. Um die neue FFVAV umgehend umzusetzen, bietet sich unter geeigneten Voraussetzungen die Funktechnologie LoRaWAN an. Für LoRaWAN gibt es bereits Wärmemengenzähler. Diese können über die private deZem IoT-Plattform eingebunden werden. Aber auch die Integration aus bestehendenn IoT-Plattformen wie beispielsweise Zenner Element IoT oder das TTN (The Things Network) in die deZem Software ist möglich.

Sind entsprechende Infrastrukturen vorhanden, können die Daten natürlich auch über andere Wege, z.B. den Messstellenbetrieb oder die Smart-Meter-Gateways, in das deZem System eingebunden werden.

Zur Bereitstellung von Abrechnungs- und Verbrauchsinformationen erstellt deZem z.B. Fernwärme- und Kälteversorgern individuelle SLA-Berichte. Diese können alle geforderten Informationen gemäß FFVAV ausgeben:

  • den Preis und Verbrauch der einzelnen Kunden,
  • Informationen über den aktuellen und prozentualen Anteil der eingesetzten Energieträger und der eingesetzten Wärme- oder Kältegewinnungstechnologien im Gesamtenergiemix im Durchschnitt des letzten Jahres,
  • die jährlichen Treibhausgasemissionen, abhängig vom Energiemix,
  • die auf Wärme oder Kälte erhobenen Steuern, Abgaben oder Zölle sowie
  • einen Vergleich des gegenwärtigen, witterungsbereinigten Wärme- oder Kälteverbrauchs des Kunden mit dessen witterungsbereinigtem Wärme- oder Kälteverbrauch im gleichen Zeitraum des Vorjahres in grafischer Form.

Möchten deZem Kunden ihre Verbräuche direkt in der Analyseplattform erfassen, anstatt Berichte von Ihren Versorgern zu erhalten, können sie beispielsweise die Daten als MSCONS-Daten anfordern, die zu den üblichen Stammdaten ebenfalls in die deZem Analyseplattform importiert werden.

Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern.

deZem bei der Aktionswoche „Berlin spart Energie“ 2021

Vom 15. bis 19. November 2021 findet die Aktionswoche „Berlin spart Energie“ statt. Rund 40 Institutionen der Hauptstadt präsentieren in zahlreichen Events Projekte rund um die Berliner Energiewende und laden zum Austausch ein.

Auch in diesem Jahr beteiligt sich deZem wieder mit einem kostenfreien Workshop. In diesem erhalten die Teilnehmenden einen Einblick, wie Unternehmen und Kommunen mithilfe der Erfassung relevanter Energie- und Umweltdaten Einsparpotentiale aufdecken und damit ihre Prozesse optimieren können. Wir zeigen, wie die deZem IoT-Analyseplattform dabei unterstützen kann.

Anhand von Projektbeispielen werden vielfältigste Anwendungsbereiche aus der Praxis vorgestellt. deZem lädt ausdrücklich dazu ein, auch eigene Problemstellungen zur Umsetzung von Energiemanagement-Projekten aus dem eigenen Unternehmen in die Diskussion mit einzubringen.

Den Abschluss bildet ein Rundgang vor Ort mit eigenem, bestens überwachtem Bienenvolk und eigener PV-Anlage.

Der Workshop wird an folgenden zwei Tagen angeboten:

Di., 16.11.2021 von 1417 Uhr
Kostenfreie Anmeldung unter: www.berlin-spart-energie.de

Do., 18.11.2021 von 1417 Uhr
Kostenfreie Anmeldung unter: www.berlin-spart-energie.de

Unter Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen findet der Workshop als Präsenzveranstaltung statt. Die Teilnehmerzahl ist jeweils auf 10 Personen begrenzt.

Anfahrt: So kommen Sie am besten zu uns

 

Neue EEG-Umlageregelung einfach umsetzen

Wie in unserer News vom 22. Oktober 2020 berichtet, tritt die neue EEG-Umlageregelung mit einer verlängerten Frist bis zum 31.12.2021 in Kraft. Unternehmen, die selbst erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien an Drittverbraucher weiterleiten, müssen diesen künftig vom selbst genutzten Strom nachweisbar abgrenzen, und zwar viertelstundengenau und mit mess- und eichrechtskonformen Messeinrichtungen. Nur dann kann die reduzierte EEG-Umlage für den Eigenverbrauch in Anspruch genommen werden.

Um die Anforderungen vollständig zu erfüllen, müssen die Messgeräte nach PTB-A 50.7 zertifiziert sein und die Messwerte für mindestens 12 Monate aufzeichnen. Das stellt viele Selbsterzeuger vor große Herausforderungen.

Unternehmen und Einrichtungen, die die deZem Energiemanagement Software einsetzen, können wir eine einfache Lösung anbieten: Unsere Edge Controller (iPCR + iPCR-M) sind kompatibel mit dem Netzanalysator UMG 96-PA-MID+ von Janitza. Von dort können die manipulationssicher gespeicherten Lastgangdaten aus dem Strommessgerät einfach mit dem iPCR oder iPCR-M ausgelesen und an die deZem IoT-Analyseplattform weitergegeben werden. Dort stehen sie anschließend für das Energiemanagement oder die Berechnung des Eigenverbrauchs bereit.

Weitere Informationen zu den deZem Edge Controllern

neue EEG-Umlage Frist 31.12.2021

deZem kann jetzt auch MQTT

Message Queuing Telemetry Transport, kurz MQTT, ist im Internet-of-Things (IoT) und insbesondere im Industrial Internet of Things (IIoT) nicht mehr wegzudenken. Aufgrund seiner extremen Einfachheit eignet sich dieses Protokoll hervorragend für die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation. Denn es überträgt Daten auch zuverlässig bei geringer Bandbreite und eingeschränkten Netzwerken.

Diesen Trend hat deZem aufgegriffen und stellt ebenso einen produktiven MQTT-Server bereit. Auf diese Weise können nun auch Geräte und Anlagen in die deZem IoT-Suite einbinden, die Ihre Daten über das MQTT-Protokoll senden und empfangen.

Gern richten wir Ihnen einen Testzugang zum Server ein.

Bei Interesse sprechen Sie uns an!

MQTT Logo

HarvyLR: Neuer LoRaWAN-Sensor kommt ohne Batterie aus

HarvyLR ist ein brandneuer, von deZem konzipierter LoRaWAN-Sensor zur Erfassung von AC- und DC-Strömen. Der im Stromsensor integrierte intelligente Ereignisfilter liefert sekundengenaue Messreihen (Anschaltströme, etc.) bei festgelegter Maximalrate.

Im Gegensatz zu herkömmlichen IoT-Sensoren benötigt er keine externe Stromversorgung und kommt ganz ohne Batterie aus. Dadurch entfällt die aufwendige Installation durch eine zusätzliche Verlegung von Kabeln. Da auch kein Batteriewechsel nötig ist, ist er völlig wartungsfrei.

Anwendung findet er beispielsweise in Werkshallen, Gebäudekomplexen oder Außengeländen. Dort können Analogsignale von 4–20 mA entsprechender Messwertgeber ebenso erfasst werden. Auch lassen sich mit dem Sensor ganz einfach Effektivströme in Wechselstromversorgungen (in Verteilungen oder unmittelbar an den Anlagen) erfassen.

Für letzteren Fall wird der HarvyLR einfach an den jeweils passenden deZem Klappstromwandler angeschlossen. Dieser besitzt bereits einen passenden Steckkontakt. Damit die Werte unmittelbar online für weitere Zwecke zur Verfügung stehen, ist der HarvyLR-Sensor bestens zur Einbindung auf der deZem IoT-Plattform  geeignet. Er ist aber auch mit anderen Plattformen kompatibel.

Die Konfiguration und Firmware-Updates sind ganz bequem per Bluetooth möglich.

Der HarvyLR LoRaWAN Stromsensor ist in zwei Varianten erhältlich:

  • HarvyLR-36: für deZem Klappstromwandler W15, W80/T80 sowie W150 (sofern Belastung normalerweise unter 100 A) und 4–20 mA DC-Eingangssignale
  • HarvyLR-360: für deZem Klappstromwandler W300/T300, W500/T500

Weitere Infos finden Sie in dem HarvyLR Datenblatt.

HarvyLR IoT-Sensor