Digitalisierung ist die Kunst, IoT-Daten nicht nur zu besitzen, sondern Mehrwert daraus zu ziehen. Auf dem Fundament einer konsistenten und einheitlichen Datenbasis lassen sich Einsparpotenziale aufdecken, Prozesse überwachen, die Produktivität steigern und Betriebsabläufe automatisieren.

Konsistente Datenbasis

Optimaler Durchblick

Hoher Mehrwert

Alles aus einer Hand für Ihr IoT-Projekt

Aus jahrzehntelanger Erfahrung im Bereich Energiecontrolling hat sich das Produktportfolio von deZem zu einem innovativen und modularen System für die Erfassung und Analyse von IoT-Daten aller Art entwickelt – von der IoT-Plattform, über IoT-Analytics bis zu Sensorik und Edge Computing.

Egal, ob es um den Aufbau einer neuen Messinfrastruktur, die Integration vorhandener Systeme oder das Zusammenführen von IoT-Daten aus verschiedensten Quellen auf einer zentralen Datenplattform geht: deZem bietet die auf Ihre Anforderungen zugeschnittene Lösung.

Mit der ebenfalls modular aufgebauten IoT-Analytics Software, der deZem DataSuite, stehen vielfältige Visualisierungs-, Analyse- und Berichtsmöglichkeiten zur Verfügung - nutzerfreundlich und ausfallsicher. Energetische Einsparpotenziale aufspüren, die Effizienz und Produktivität steigern, Kosten senken und Ressourcen sparen.

Und Sie gewinnen kostbare Zeit für Ihr Kerngeschäft!

Aktuelles

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Erfolgreiches Energiemanagement im Evangelischen Diakonissenhaus

Ohne Zähler geht es nicht

Im Evangelischen Diakonissenhaus werden Energiedaten von über 380 Zählern in 58 Gebäuden von insgesamt 16 Liegenschaften erfasst und ausgewertet.

Bereits seit 2019 betreibt das Evangelische Diakonissenhaus ein Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001. Dabei spielen neben den sehr hohen Standards beim energetischen Bauen und der Gebäudesanierung die detaillierte Erfassung von Verbrauchsdaten wie Wärme, Strom und Trinkwasser sowie der Großverbraucher (wie z. B. Lüftung und Druckluft) eine entscheidende Rolle.

Denn um langfristig Einsparpotenziale aufzudecken oder Abweichungen vom Normalbetrieb zu erkennen, ist es wichtig, den Ist-Stand von Verbräuchen zu kennen und auf eine kontinuierliche Datenerhebung zu setzen. Anhand dieser Daten lassen sich Energiesparziele festlegen, Energieeffizienzmaßnahmen ableiten und deren Erfolge bewerten.

Und diese können sich beim Evangelischen Diakonissenhaus sehen lassen: Die CO2-Emissionen konnten bis 2021 um mehr als 40 Prozent und der Energieverbrauch für Wärme um 9 Prozent gesenkt werden.

Nicht selten war der Grund für einen hohen Energieverbrauch eine technische Anlage, die nicht optimal eingestellt war und daher ineffizient lief. Dank der Echtzeitüberwachung und Analyse in der deZem DataSuite können solche Ursachen durch genaues Hinschauen oder ein automatisches Alarmmanagement schnell erkannt und behoben werden. Dies spart Energie und kann die Lebensdauer der Anlagen verlängern.

In der Broschüre „EnergiePlus“ wird die Entwicklung des Energiemanagements des Unternehmensverbunds von den Anfängen 2015 bis 2020 beleuchtet. Es werden bisher realisierte Bau- und Sanierungsprojekte vorgestellt und (Erfolgs-)kennzahlen preisgegeben. Darüber hinaus soll die Broschüre Anregungen für diejenigen geben, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen… Auch möchte sie zeigen, dass Klimaschutz auch im Sozial- und Gesundheitswesen machbar ist.

Hier gehts zur Broschüre …

Tipp 4: Verbrauchsmuster überprüfen

Eine weitere effektive Methode ist es, Verbrauchsmuster von Maschinen oder Anlagen zu untersuchen und auffällige Abweichungen festzustellen. Daraus lassen sich Maßnahmen ableiten und die Effizienz steigern.

Verbrauchsmuster lassen sich in der deZem DataSuite sehr gut als Rasterdiagramm, auch als Heatmap bezeichnet, darstellen. Auf diese Art kann beispielsweise der Wirkungsgrad eines Blockheizkraftwerks (BHKW) analysiert werden.

Praktisches Beispiel:

Bei einem BHKW, das im Pflegebereich eingesetzt wird, soll der Wirkungsgrad über zwei Jahre betrachtet werden: Jedes Kästchen des Rasterdiagramms zeigt die Leistung eines Tages. Je dunkler ein Kästchen gefärbt ist, desto höher der Wirkungsgrad. Hierbei fällt auf, dass der Wirkungsgrad im Sommer (weiße Flächen) in der Regel um etwa 5 % niedriger liegt als im Winter.

Eine umfassende und detaillierte Analyse zeigt, dass dies an der höheren Rücklauftemperatur ins BHKW. Da im Sommer weniger Wärme abgenommen wird, ist diese in den wärmeren Monaten höher.

Mögliche Überlegungen für Maßnahmen: Es könnte durchgerechnet werden, ob es angesichts der Gasknappheit und des Umstiegs auf erneuerbare Energien ggf. sinnvoll ist, das BHKW im Sommer gar nicht zu betreiben, und stattdessen den Strom aus einer (zu errichtenden) PV zu beziehen, die ja gerade im Sommer effektiv läuft.

 

Tipp 3: Verbräuche mit Vorjahreszeiträumen vergleichen und analysieren

Um Energieverbräuche zu analysieren oder Effizienzmaßnahmen zu bewerten, kann es sehr aufschlussreich sein, die Energiedaten mit Vorjahreszeiträumen zu vergleichen. Anhand der Differenzen kann untersucht werden, warum ein Verbrauch in dem einen oder anderen Zeitraum höher oder niedriger war. Insbesondere bereits umgesetzte Maßnahmen, wie z. B. das Ändern von Parametern, lassen sich so sehr gut auf ihre Wirksamkeit hin prüfen.

Praktisches Beispiel:

Um Gas zu sparen, wurde in einer Seniorenresidenz die Vorlauftemperatur der Heizung heruntergeregelt. Gleichzeitig wurde das durch die Rohre strömende Volumen etwas hochgesetzt. Der danach veränderte Energieverbrauch ist dargestellt durch die hervorgehobene türkisgrüne Kurve 01.10.21 bis 1.04.22. Verglichen mit dem gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor (helle türkisgrüne Kurve) zeigte sich, dass durch Ändern der Vorlauftemperatur im Durchschnitt rund 20 % Energie eingespart werden.

Gern schauen wir auch gemeinsam mit Ihnen auf Ihre Kurven. Sprechen Sie uns an oder buchen Sie uns direkt.

Mehr über die Visualisierungs- und Analysemöglichkeiten des Softwaremoduls deZemVis

deZem auf der SPS - smart productions solutions 2022

Planen Sie einen Besuch auf der SPS 2022?

deZem ist dort – an einem Gemeinschaftsstand mit m2m Germany und der favendo GmbH in Halle 5, Stand 444.

Wir würden uns sehr freuen, Sie persönlich vor Ort zu treffen, um Themen rund um Energiecontrolling, Automatisierung, Predictive Maintenance, Anlagenüberwachung u.v.m. zu diskutieren. 

Besonders innovative Technik wie beispielsweise unseren batteriefreien LoRaWAN-Stromsensor HarvyLR sowie den brandneuen Edge Controller iPCR-M haben wir natürlich auch am Stand. Oder klicken Sie sich in einer Live-Demo durch unsere deZem DataSuite und überzeugen sich von den vielseitigen Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten. 

Sichern Sie sich Ihr kostenfreies Besucherticket für die SPS.

Gern können Sie auch im Vorfeld einen Termin mit uns am Stand vereinbaren. Vermerken Sie dies in der Mail und wir melden uns umgehend bei Ihnen.

Kostenfreies Besucherticket sichern

Tipp 2: Kennen Sie die Grundlast in Ihrem Unternehmen oder Gebäude?

Sie ist ein entscheidender Hebel, um den Gasverbrauch  zu senken.

Am Beispiel der Nachtabsenkung in Gebäuden möchten wir zeigen, wie die Analyse der Grundlast Einsparpotenziale aufzeigen kann.

Insbesondere in öffentlichen Gebäuden, Banken, Schulen u.Ä. ist eine automatische Nachtabsenkung eine sinnvolle Maßnahme, um den Gasverbrauch nicht unnötig in die Höhe zu treiben. Denn ist ein Raum nicht besetzt, muss auch nicht geheizt werden. Immer wieder kommt es dennoch vor, dass die Nachtabsenkung „kurz“ umgestellt und danach vergessen wird, sie wieder zurückzustellen. Daher sollten die Einstellungen in regelmäßigen Abständen überprüft werden, z. B. anhand der Visualisierungsmöglichkeiten im Modul deZemVis unserer Data Suite. Auch ein Vergleich der Verbrauchskurven ähnlicher Gebäude kann Erkenntnisse bringen. Auffällige Differenzen können anschließend näher analysiert und ausgewertet werden.

Praktisches Beispiel:

In einem Vergleich zwischen zwei Tageskliniken fast gleicher Größe zeigte sich, dass Tagesklinik A (pinke Kurve) während der Nacht (grauer Hintergrund) ca. 10 m³ mehr Gas verbraucht als Tagesklinik B (blassblaue Kurve) – es gibt auch in Klinik A eine Nachtabsenkung, sie ist jedoch nicht so stark. Auf ein ganzes Jahr hochgerechnet ergeben sich bei 150 „beheizten“ Nächten im Jahr 1.500 m³ Gas, die möglicherweise eingespart werden können. Bei einem Gesamtjahresverbrauch von 11.000 m³ Gas sind dies ca. 13 %.

Tipp 1: Prüfen, ob Anlagen an freien Tagen oder Schichten ausgeschaltet werden können

Um Einsparpotenziale zu erkennen, ist die genaue Analyse von Verbräuchen das A & O. Um langfristig Gas zu sparen, müssen Verbrauchsmuster analysiert, Maßnahmen getestet und überprüft werden. 

Eine wichtige Methode ist, Lastgänge des Gasverbrauchs zu untersuchen, um die Laufzeiten z. B. von Heizungsanlagen zu optimieren. Muss die Heizung eines Büro- oder Schulgebäudes wirklich an Wochenenden, an Feiertagen, während Urlaubs- oder Ferienzeiten laufen? Müssen Kessel oder Rohrsysteme durchgängig auf einer bestimmten Temperatur gehalten oder können Gasbrenner und Zirkulationspumpen zeitweise abgeschaltet werden? In der deZem DataSuite können schnell Verbrauchsmuster identifiziert und verschiedene Szenarien geprüft werden.

Typisches Beispiel:

Ein Vergleich zweier Berliner Schulen zeigt, dass die Heizung in Schule A (pinke Balken) unverändert während der gesamten Osterferien (09.-23.04.2022) in Betrieb war, während sie in Schule B (türkisgrüne Balken) nach 6 Tagen (am 15.04.) abgeschaltet und erst nach den Ferien wieder angeschaltet wurde. Auf diese Weise hat Schule A  ca. 450 m³ Gas gespart. Hätte Schule B die Heizung (ohne Warmwasser) während der gesamten Ferien ausgeschaltet, hätte sie 1400 m³ Gas gespart.

Stichproben weiterer Berliner Schulen ergaben, dass die Heizungen in ca. 95 % der Schulen während der gesamten Osterferien in Betrieb blieben. Nehmen wir der Einfachheit halber an, Schule B sei repräsentativ auch für andere Schulen, so ergeben sich bei etwa 830 Berliner Schulen Einsparmöglichkeiten von insgesamt ca. 1 Mio. m³ Gas allein in den Osterferien - das entspricht übrigens dem jährlichen Gasbedarf von 500 4-Personen-Haushalten.


Erfolgsgeschichten aus verschiedenen Branchen

Seit 2015 nutzt NTT, Europas größter Rechenzentrumsbetreiber, das deZem System für das Energiemanagement seiner über 300 MW Colocation-Kapazität an 10 Standorten.

Die Untersuchung einer Lüftungsanlage mittels mobilem Messkoffer erlaubte eine Einsparung von 50% beim Betrieb der Lüftungsanlage eines Bürogebäudes.

Für einen Anbieter von Contracting fungiert deZem als Full-Service-Dienstleister für die technische Überwachung und das Energiemanagement von 300 Logistikzentren.


LoRaWAN

LoRaWAN (Low Range Wide Area Network) eignet sich hervorragend für die drahtlose Datenübertragung über große Distanzen bis zu mehreren Kilometern hinweg. Die Signale durchdringen sogar dicke Wände und funken aus tief gelegenen Schächten. LoRaWAN-Sensoren benötigen nur wenig oder sogar keine Batterie. Anwendung findet die innovative Funktechnologie z. B. bei Smart-City-Projekten, Vernetzung von Werksgeländen oder der Überwachung von Brunnen und Schächten. deZem bietet eine Palette innovativer LoRaWAN-Lösungen, die sich nahtlos in das Gesamtsystem integrieren lassen.

 


Das sagen unsere Kunden

Schick, performant, flexibel

„Wir haben lange gesucht und deZem war klar die schickste, performanteste und flexibelste Lösung.“

Siemens Real Estate, Berlin

Hervorragend

„Die Einführung von Energiecontrolling an der HTW Berlin hat Dank Ihrer Arbeit hervorragend geklappt. Zu jedem Zeitpunkt professionell, lösungsorientiert und partnerschaftlich. Vielen Dank dafür!“

Hochschule für Technik und Wirtschaft, Berlin

Sehr gutes Werkzeug

„Der Nutzer erhält ein sehr gutes Werkzeug, um seinen Energie- und Wasser­verbrauch eigen­ver­antwortlich, gebäude­scharf und zeitnah zu er­fassen, zu visualisieren, zu kontrollieren und zu optimieren.“

Bau- und Liegenschafts­betrieb des LWL (Landschafts­verband West­falen-Lippe)

Beratung

Wir sind für Sie da – in jeder Phase der Umsetzung

Sie wissen noch nicht genau, wie und wo Sie anfangen sollen? Sie stehen vor komplexen Herausforderungen, möchten ein bereits bestehendes System einbinden oder sind noch dabei, Ziele zu definieren? deZem hilft in jeder Phase Ihres IoT-Projekts: Wir unterstützen bei der Erstellung von Messkonzepten, beraten bei der Auswahl geeigneter Sensorik und Messtechnik und führen Workshops und Schulungen durch. Zudem begleiten wir Sie bei der Einführung eines Energiemanagements nach DIN EN ISO 50001 und führen Voraudits durch.

Auch für ganz neue Ideen und Fragen finden Sie bei deZem immer einen kompetenten Gesprächspartner!

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Informationsicherheit

Ihre Daten sind bestens geschützt

Der Schutz von IT-Systemen vor Cyberangriffen, Systemausfällen, Datenlecks und unberechtigten Zugriffen ist wichtiger denn je. Daher setzt deZem die Anforderungen der ISO 27001 um und betreibt Server ausschließlich in deutschen, nach DIN EN ISO 27001 zertifizierten Rechenzentren. Das bedeutet für Sie höchste Informationssicherheit, ein restriktives Management von Zutritt, Zugang und Zugriff auf die Daten und garantiert verschlüsselte Kommunikation mit allen Systemkomponenten.

→ Überzeugen Sie sich selbst

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