Das ist Energiecontrolling

Ziel - Energieeffizienz von Gebäuden, Anlagen und Prozessen optimieren, Energiekosten senken, Umwelt schützen.

Was - Energieverbräuche, Prozessdaten, Umweltparametern und Kennzahlen analysieren, und somit Einsparpotentiale identifizieren und Maßnahmen überprüfen.

Womit - Datenanalyseplattform für alle Messreihen: Verbraucher und relevanten Variablen. In hoher Auflösung und Echtzeit.

Wie nicht - Verbrauchserfassung und Datenanalyse per Excel sind ineffizient, fehleranfällig und kaum aussagekräftig.

Wie dann? Mit dem performanten Energiecontrollingsystem von deZem

Das ist deZem

Wir automatisieren Ihr Energiecontrolling und bieten vielfältige Systemlösungen

  • Vollständiges Energiecontrolling, von Datenerfassung bis Analysesoftware
  • Integration bereits vorhandener Datenquellen und Lösungen
  • Einfache Integration weiterer Datenpunkte
  • Sichere und performante Technologie
  • Regelmäßige Updates und neue Funktionen
  • Fundierte, langjährige Expertise
  • Passgenaue Beratung und Unterstützung

News

Energiecontrolling, Beispiele, Technik

deZem COVID-19 Dashboard

Zahlen, Fakten und Analysen zu COVID-19 tagesaktuell mit einem Klick: Wir importieren die weltweiten Fallzahlen zu COVID-19 und präsentieren sie gebündelt und anschaulich in einem deZemBoard [verlinkt]. Sie können von dort aus viele interessante Analysen selbst durchführen. Rufen Sie uns einfach an, um die Zugangsdaten zu erhalten.

Es lassen sich z. B. für Deutschland folgende Informationen direkt ablesen (Stand 26.5.2020):

  • der “Durchseuchungsgrad” beträgt 0,22 % (am höchsten liegt Qatar mit 1,66 %)
  • die Todesrate ist 4,62 % (im Vgl zu weltweit 6,52 %)

(Bekanntlich muss man bei der Interpretation der Zahlen die Grenzen der Statistik berücksichtigen - Testkapazitäten sind von Land zu Land unterschiedlich, und sie reichen nirgends aus, um eine verlässliche Zahl der tatsächlichen Infektionen zu erhalten.)

Ein informatives Beispiel ist auch die zeitversetzte Korrelation von gemeldeten Neuinfektionen, Genesung und Todesfällen im Streudiagramm. Demnach beträgt für Deutschland (Stand 26.05.2020):

  • die durchschnittliche Zeit zwischen Entdeckung der Infektion und Genesung 14 Tage
  • die durchschnittliche Zeit zwischen Entdeckung und Tod 13 Tage
  • die Sterblichkeitsrate unter Berücksichtigung dieses Zeitverzugs von 13 Tage liegt bei 4,7 %

Zugang jetzt erhalten!

Datenanalyse à la ISO 50006 - on the fly!

Wie erkennt man das “Fehlverhalten” technischer Komponenten, wenn beispielsweise eine Anlage defekt oder falsch eingestellt ist, oder ein Zähler fehlerhafte Werte liefert? Dies ist einfach zu erkennen in der deZem Software: Wenn der Verbrauch von anderen Variablen abhängt (z. B. Außentemperatur, Stückzahl, Durchfluss, Luftdruck usw.) das Sollverhalten der Komponente  automatisch bestimmen und auf Basis eines statistischen Modells mit der Realität vergleichen. Der verwendete Ansatz ist auch unter dem schönen Namen “Multivariate Regressionsanalyse” bekannt. 

Die Energiemanagement Normen ISO 50001:2018 und ISO 50006 fordern die Verwendung von statistischer Modellierung oder ähnlichen Methoden zur Normalisierung von Energiekennzahlen. Üblicherweise führt dies zu einem mehrtägigen Rendez-vous des Energiemanagers mit Excel. Mit deZemVis klappt es dagegen sekundenschnell!

Das Bild zeigt einen Wärmemengezähler (rote Kurve), der zwischen Januar und März ausfiel. Mittels des statistischen Modells ermittelt die deZem Software die “Sollkurve” (blasser Korridor) als Funktion der Außentemperatur. Der tatsächliche Verbrauch kann also sehr gut modelliert werden. Dies ist links und rechts im Bild zu erkennen, wo die direkte thermische Messung funktionsfähig ist.

Und wichtig: die MVR ist ein hervorragendes Instrument, um ganz allgemein die Abhängigkeiten eines Verbrauchsverhaltens von den einzelnen Eingangsvariablen zu bestimmen.

Kontaktieren Sie uns gerne für eine kurze live-Demo per Webmeeting!

NEU: Online-Schulungen für Einsteiger und Profis

Corona schließt einige Türen und öffnet dabei auch neue. Wir haben die Gelegenheit genutzt, die Angebote unserer Akademie zu digitalisieren und ein neues Schulungskonzept zu erstellen: Jetzt können Sie sich Ihre eigenen Schulungsinhalte individuell zusammen stellen! Wir bieten eine Vielzahl einzelner Module à 45 min. ohne eine Mindestteilnehmerzahl an. Auch Workshops und Seminare zu Spezialthemen sind im Angebot. Jenseits der Grundthemen zu Datenerfassung und Auswertung spielen IoT, LoRaWAN und Predictive Maintenance mit KI-Methoden eine schnell wachsende Rolle.

Melden Sie sich jetzt für Ihre Online Schulung an.

Revolution in der drahtlosen Erfassung verteilter Sensoren: LoRaWAN

Weit verteilte Sensoren, für Kabel kaum erreichbare Orte, hoher manueller Aufwand – wer kennt es nicht? Manchmal kann ein System nicht bequem aufgebaut werden.

Genau für solche Probleme bietet deZem nun eine schicke, einfache Lösung: drahtlose Messwerterfassung auf große Distanz mithilfe von LoRaWAN. So empfängt die LoRaWAN Antenne auf dem Dach des deZem Bürogebäudes in Berlin Charlottenburg (weiße Antenne links im Bild) bei niedrigstem Energieeinsatz Daten aus fast 7 km entfernten Gebäuden. Auf dem "freien Feld" sind es sogar 15 km!

Verschiedenste Sensoren und Gateways wurden eingehend getestet und seien Sie versichert: wir finden für jeden verzwickten Ort die passende Lösung! Dabei kann der Anwender wählen, ob die Infrastruktur vorhandener Clouddienste genutzt, oder das Netzwerkmanagement vollständig "privat" aufgebaut wird. Hierbei gibt es sowohl Optionen, die keine Verbindung mit der Kunden-IT erfordern als auch solche mit abgestimmter Aufgabenteilung.

Das Anwendungsspektrum ist enorm: typisch sind weit verstreute Zähler für Wasser oder Gas, aber auch das Monitoring von Brunnen oder Schächten oder die Verfügbarkeiten von Parkplätzen auf einem großen Gelände. Die Energieversorgung der Sensoren erfolgt meist über kompakte Batterien, die wahlweise bis zu 20 Jahre halten.

Diese und viele andere Informationen lassen sich kartografisch und in vielen anderen Visualisierungsmöglichkeiten auf deZem-Dashboards darstellen – so beispielsweise auch auf Ihrem Smartphone.

Multimessgerät für hohe elektrische Ströme: das ZM4R-H im Einsatz bei der chilenischen Zellstoff- und Papierindustrie

CMPC, laut Forbes Global 2000 der größte Zellstoff- und Papierhersteller weltweit, legt bei seiner Produktion Wert auf ökologische Forstwirtschaft und Energieeffizienz. Seit 2018 nutzt CMPC die deZem-Softwareplattform in einigen Unternehmensbereichen in Chile.

In 43 Produktionsstandorten wird Holz mechanisch zerkleinert, die Hackschnitzel erhitzt und anschließend mit flüssigchemischen Prozessen aufbereitet, um aus der gewonnenen Cellulose vielfältige Produkte herzustellen. Ein energieintensives Unterfangen. Die teils hohen Stromlasten werden detailliert mit deZem-Multimessgeräten erfasst und in Echtzeit für unterschiedlichste Analysen und Überwachungen bereitgestellt.

Hierbei kommt das neue ZM4R-H Multimessgerät für besonders hohe elektrische Ströme umfangreich zum Einsatz: über ein praktisches Stecksystem werden je Gerät bis zu vier Rogowskispulen beliebiger Größe (üblich sind 1000A und 3000A) angeschlossen. Das Gerät kann, genauso wie das ZM8C-H, bei Bedarf mit bis zu 20 ZM8C, also160 Messungen mit Klappstromwandlern, erweitert werden. Auf diese Weise lassen sich auch sehr große elektrische Hauptverteilungen mit einem kompakten und übersichtlichen Messaufbau vollständig transparent machen.

Für die Installation und Inbetriebnahme aus 13.000 km Entfernung begleitet das deZem-Supportteam die Elektriker des Kunden per Webmeeting. So lässt sich sicherstellen, dass jeder einzelne Messpunkt korrekt installiert und plausibel ist. Produktionsunterbrechungen sind hierfür normalerweise nicht notwendig.

Neben Strom werden an den verschiedenen Standorten unterschiedlichste Medien erfasst und mit den Produktionsdaten aus SAP laufend zu den erforderlichen Indikatoren aufbereitet. Für 2020 sind umfangreiche Erweiterungen in ganz Lateinamerika geplant.

Plattformunabhängiger Datenaustausch - Maschinendaten schnell und leicht auslesen mit dem iPCR als OPC UA Gateway

Der iPCR, unser kompakter und neuer Allround-Datenlogger, verfügt nun zusätzlich über OPC UA, den verbreiteten offenen Standard für die industrielle Kommunikation.

Mit OPC UA können Sie ihren Server ansprechen und wissen gleich, welche Daten in welchem Format abgelegt sind. Elegant und einfach können somit, unabhängig vom Datentyp, Messwerte ausgelesen werden. Dies eignet sich insbesondere für den Transport von Maschinendaten (z. B. Regelgrößen, Messwerte und Parameter). Die Daten lassen sich maschinenlesbar semantisch beschreiben, wodurch sich das Protokoll in der Gebäude- und Anlagensteuerung sowie in Produktionssystemen großer Beliebtheit erfreut.

Unser iPCR mit OPC UA Software bindet diese Datenquellen nun sehr komfortabel in das deZem System ein und kann dabei zugleich viele andere Aufgaben der Datenanbindung, -vorverarbeitung oder lokalen Visualisierung übernehmen. Als lüfterloser Kleinrechner für die Hutschienenmontage kann der iPCR auch optional mit einer zweiten Netzwerkschnittstelle bestellt werden.

Neue Sicherheitstechnik für Ihre Daten: Aktualisierung der deZem Server-Infrastruktur

Wartungsnotwendigkeiten an Anlagen früh zu erkennen ist seit jeher ein Kernbereich des Energiemanagements und als solches auch ein Teil der deZem-Kompetenz. Gut gemacht, verlängert zielorientiertes Beobachten, Kennen und Warten von Anlagen deren Lebensdauer und Produktivität oft entscheidend. Das gilt auch für die Serverlandschaft, auf denen die umfangreiche deZem-Plattform läuft.

Aktuell stehen jedoch grundlegende Überarbeitungen an, die den gesamten Serververbund betreffen. Das Administrationsteam von deZem migriert daher das gesamte Produktivsystem auf frische und leistungsfähigere Hardware. Dabei werden nicht nur Terrabyte-weise Daten verschoben, sondern auch alle Sicherheitskonzepte nochmals überprüft und weiter verbessert: Einige bisher virtualisierte Firewall-Systeme werden auf dedizierte Server ausgelagert, die Redundanz aller kritischen Komponenten wird erhöht, verschlüsselte Kommunikationskanäle innerhalb verschlüsselter Netze weiter ausgebaut, usw.

Aus Sicht der Admins das Beste: Wenn weiterhin alles nach Plan verläuft, bekommen Sie von all diesen Anstrengungen überhaupt nichts mit. Der gesamte Prozess dauert ca. ein Jahr und dürfte im Frühjahr 2020 abgeschlossen sein.