deZem News

Sie möchten stets aktuell über deZem und Themen aus dem Energiemanagement und Energiecontrolling informiert werden? Dann melden Sie sich hier für unseren deZem Newsletter an.

Zur Fernablese gesetzlich ab 2020 verpflichtet

Gehen Sie mit gutem Beispiel voran ins Jahr 2020 und erfüllen Sie mit deZem schon jetzt die EU Vorgabe zur Fernablese! Denn ab dem 25.10.2020 müssen alle neu installierten Abrechnungszähler und Heizkostenverteiler fernauslesbar sein, und ab 2027 auch bereits installierte Geräte nachgerüstet werden.

Dies mag zunächst unerfreulich klingen. Doch die kleine Zusatzinvestition lohnt sich sehr: Mit Hilfe der gewonnenen Informationen aus der Fernablese lassen sich viele Prozesse ganz einfach digitalisieren und mit erheblichem Mehrwert verknüpfen. Mit diesem Wissen in der Hinterhand lassen sich Energieressourcen effizienter nutzen und oft ungeahnte Potenziale aufdecken. deZem berät Sie gerne umfassend. In der Regel ist ein Gesamtkonzept sinnvoll, das auch das Einbinden von Bestandssystemen und übergeordnete Zielsetzungen berücksichtigt. Lassen Sie sich überraschen!

Weltuntergang durch Steuern auf Umweltgüter?

Gedanken von Georg Riegel zum Ausklang eines umweltpolitisch geprägten Jahres.

Das ausklingende Jahr war ganz besonders spannend - mit faszinierendem Fortschritt und zugleich wachsenden, ungelösten Problemen.

2019 war u. A. gekennzeichnet von:

  • Wiederum enormem technologischen Fortschritt, wohin man auch schaut - bei deZem beispielsweise spürbar über:
    • Hochspannende neue Sensortechnologien
    • Erweiterung unserer Plattform für komplexe Web-gestützte Steuerung und Regelung
    • LoRaWAN Funktechnologie (s.o.)
    • Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) für “predictive maintenance” (Anfang 2020 mehr dazu)
  • Auch von globalen Spannungen - von denen ein großer und wachsender Anteil auf Umweltprobleme zurück geht, beispielsweise spürbar über:
    • Tragische Rekordzerstörung im Amazonasbecken und anderen wesentlichen Rückzugsgebieten der Natur
    • Ausrufen des Klimanotstands durch die EU
    • Große Klima-Demos weltweit einerseits und fehlenden Konsens zu breit angelegten, wirksamen Maßnahmen andererseits
    • Geplanten Einstieg in eine - wenn auch zaghafte und leider nicht “aufkommensneutrale” - CO2-Besteuerung in Deutschland
    • Weitgehendes Scheitern von COP25 in Madrid

Lassen sich diese großen Chancen und Risiken zu echten Lösungen verknüpfen?? Zweifellos! Aber es braucht Mut sowie Konsens zu Zielen und Methodik.

Vermutlich ist das einzig wirklich wirksame Lösungsinstrument auf EU-Ebene die aufkommensneutrale Verteuerung von umweltrelevanten Gütern wie dem fossilen Kohlenstoff, den Schwermetallen und anderen aus Lagerstätten geförderten Stoffen. Auch die Art der Land- und Wassernutzung ließe sich hier in ein zielsicheres System eingliedern, das Umweltziele über Steuern umsetzt.

Technologien des modernen Echtzeitmonitorings und der Datenverarbeitung auf IoT-Plattformen wie der von deZem könnten die erforderlichen Abläufe transparent und schlüssig unterstützen. Wenn das Steueraufkommen nicht in den Staatshaushalt fließt, sondern sofort, antragsfrei, vollständig und gleichmäßig an alle Bürger zurück verteilt würde, dann wäre das System automatisch sehr vorteilhaft für einkommensschwache Haushalte. Möglicherweise so sehr, dass sogar verwaltungsintensive Grundsicherungssysteme in Teilen abgelöst werden könnten (Stichwort Grundrente).

Natürlich sind wichtige und im Welthandel kontroverse Fragen zu diskutieren. Insbesondere gehört die mögliche Notwendigkeit eines Abgaben-Grenzausgleichs für Waren dazu, deren Produktionskosten aufgrund von Umweltpreisen sehr unterschiedlich sind. Aber es ist wohl kaum vorstellbar, dass dadurch ein Aufwand entstünde, der den Kosten weniger wirkungsvoller Maßnahmen nahe kommen könnte.
Sie fragen sich, wie Sensoren beispielsweise die Art der Landnutzung vollautomatisch überwachen sollen, damit diese in einen jährlichen Steuerbescheid münden kann? Das sollte aber perspektivisch tatsächlich funktionieren können. Zwei Ansätze:

  • Laufendes globales Monitoring der gesamten Erdoberfläche per Satellit - hier gibt es schon jetzt aufregende Möglichkeiten!
  • Auf kleinteiliger Ebene - beispielsweise in Städten und Umgebung - erscheint denkbar, dass in einigen Jahren Sensoren eingesetzt werden, die nicht nur Luftqualitäten, sondern sogar komplexe Größen wie die Biodiversität "messen" können: Sie "riechen" welche Pflanzenarten in der Nähe blühen, "hören" welche Vogelarten zwitschern und welche Insektenarten summen und "sehen" wie ökologisch interessant die Umgebung ist. - Keineswegs ausgeschlossen, dass daraus ein “abrechnungsfester” Indikator gewonnen werden kann. Automatisiert und flächendeckend.

Wahrscheinlich ist: Sollte es tatsächlich gelingen, die Preise umweltrelevanter Güter mit einem effizienten Mechanismus auf einen sinnvollen Schutz des Klimas und anderer wichtiger Grundlagen einer lebenswerten Umwelt auszurichten, dann wird sich überraschend schnell Großes tun - mit enormem Potenzial für Innovationen und Wirtschaft.

In der Öffentlichkeit wird viel über die Dramatik globaler Umweltprobleme gesprochen, aber zu wenig über wirksame Lösungsansätze. Staatliche Förderprogramme für E-Autos, Ersatz von Ölkesseln und so vielem mehr sind teuer, kleinteilig und wahrscheinlich sehr zahnlose Tiger. Gesucht wird stattdessen eine umfassende umweltpolitische Lösung. Fällt Ihnen dazu eine kosteneffizientere Strategie ein, als die zielorientierte und aufkommensneutrale Umgestaltung des Steueraufkommens?

Mir bislang nicht. Und wo ein Wille ist, da sollte auch ein Weg zu einem hinreichenden Abgaben-Grenzausgleich findbar sein.

Hätten Sie Lust auf einen gelegentlichen umweltpolitischen Gedankenaustausch?

Mit diesen Fragen und im Namen des gesamten deZem-Teams wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie frohe Weihnachten, besinnliche Feiertage, einen guten Rutsch und ein lösungsorientiertes 2020!

Ihr Georg Riegel
(Geschäftsführer deZem GmbH)

Automatisierung, Beispiel aus der chilenischen Holzindustrie

Unsere Kunden in Chile kommen aus dem Bergbau, der Holz- und Zellulose­industrie, der Wasser­wirtschaft und der Früchte­verarbeitung. Eucasec fertigt in Süd-Chile Parkett, z.  B. für “La Moneda”, den Sitz des chilenischen Präsidenten.

Das Holz von eucasec stammt aus den eigenen, nachhaltig bewirtschafteten und von der UNO ausgezeichneten Wäldern. Die Baum­stämme werden nach der Ernte vorgesägt und zunächst gelagert. Vor dem Versand müssen sie zur Parasiten­bekämpfung wärme­behandelt werden.

Dieser Vorgang konnte mit einer einfachen deZem-Lösung automatisiert werden: Binnen 30 Minuten wurden eine kleine Automatisierungs­station, ein Relais zur Schaltung einer Warmwasser­pumpe sowie drei drahtlose Temperatur­sensoren (1x Luft und 2x Holz) installiert und in Betrieb genommen. Anhand einer max. Temperatur­differenz Holz / Luft und einer 3-Stunden-Haltedauer (55°C) wurde der Ablauf nach Kundenwunsch umgesetzt und lässt sich online genau verfolgen. Damit wurde die Qualität des Prozesses entscheidend verbessert und die Prozess­dauer von 3 Tagen auf 16 Stunden gesenkt - mit entsprechender Produktions­steigerung und Kosten­reduktion.

deZem bietet jetzt viele weitere Lösungen für die Automatisierung. Typische Anwendungen sind das Last­management oder das Erledigen unterschied­lichster Regelungs­aufgaben mit einer kostengünstigen Automatisierungs­station vor Ort. Diese ist mit der sicheren, zentralen deZem-­Daten­plattform verbunden, sodass hochwertiges Monitoring und das flexible Verwalten von Sollwerten auch vom Handy aus "inklusive" sind.

Berichtspflichten erfüllen - auch jenseits von Energie!

Eine ausgefallene Kühlung beim Fisch­händler warnt den Kunden sensorisch höchst unangenehm. Eine ausgefallene Video­kamera, eine unverschlossene Tür oder zu warmes Abwasser hingegen sind weniger auffällig, können aber ähnlich verheerende Folgen haben. Sobald das (Über-) Leben des Kunden vom Erbringen eines bestimmten Services abhängt, möchte man über alle möglichen Gefahren rechtzeitig informiert werden. Wartungen müssen angemeldet, Grenzwert­verletzungen unverzüglich signalisiert und zeitnah erklärt werden, damit das Vertrauen des Kunden erhalten bleibt. Ggf. bestehen dazu auch vertragliche oder rechtliche Pflichten (Umweltauflagen, KRITIS).

Reporting zu Service­erbringung und Informations­sicherheit wird von Unternehmen unterschied­lichster Branchen mit den bewährten deZem-Tools realisiert und umfasst umfangreiche Daten­quellen - nicht nur Sensordaten, sondern z.  B. auch SAP als Daten­quelle für vertraglich zugesicherte SLA-Parameter. Eine weitere Anwendung liegt im Erstellen von Abrechnungen, entweder auf der deZem-Plattform oder durch Daten­synchronisation mit bestehenden Tools (SAP, Excel usw.).

Quasi nebenbei fällt dabei die Realisierung eines noch viel wichtigeren Systems ab: Lange bevor Grenzwerte verletzt werden, können verantwortliche Techniker informiert werden, sodass teure Vertrags­verstöße und damit verspieltes Vertrauen der Kunden bereits im Vorfeld vermieden werden.

Erfolgreiche Zusammenarbeit Diakonissenhaus: 500.000 Euro eingespart

Um einen Beitrag zum Klima­schutz zu leisten und gleichzeitig Kosten zu sparen, nutzt das Evangelische Diakonissen­haus Berlin Teltow Lehnin seit 2016 das Energie­controlling von deZem für das Energie- und Ressourcen­management in einem Dutzend Gebäuden, darunter auch mehreren Kranken­häusern. Die deZem-Software wird insbesondere genutzt um Energie­einspar­potenziale zu identifizieren. Neben den typischen Echtzeit­messungen von Strom- und Wärmelast werden auch andere Parameter, wie Grundwasser­pegel oder Anlagen­zustände, kontinuierlich überwacht.

Insgesamt zeigt das Engagement des Diakonissen­hauses große Wirkung: Die für 2020 gesetzten CO2-­Ziele konnten bereits 2018 erreicht werden. Ein weiterer Erfolg: Im Jahres­vergleich wurden die Energie­kosten um eine halbe Million Euro und damit um ein Achtel gesenkt!

Bis Ende nächsten Jahres strebt das Evangelische Diakonissen­haus an, die übrigen Energie­ziele zu erreichen und fokussiert sich u.  A. auf die Reduktion des Wärme­verbrauchs um 5  % gegenüber dem Jahr 2015. Eine Aufgabe, bei der die deZem-­Software minutenaktuell und in vielfältiger Weise unterstützt!

Energiekosten sparen mit Heatmaps - Beispiel aus der Praxis

Die hier gezeigte Heatmap inspirierte den Betreiber eines Freilicht­museums unmittelbar zu kosten­senkenden Maßnahmen. Sie zeigt zwei Jahre des täglichen Strom­verbrauchs im Museum. Die Winterpause und Öffnungs­zeiten sind gut zu erkennen. Was fällt außerdem auf? An drei Tagen gegen Ende jedes Jahres treten zuverlässig eklatante Lastspitzen auf (senkrechte rote Linien, bis ca. 22 Uhr) - dreimal höher als alle anderen Lastspitzen im Jahres­verlauf. Dahinter steckt der Weihnachts­markt auf dem Museums­gelände!
Ab diesem Jahr werden die Lastspitzen gesenkt, indem die Weihnachts­stände nicht mehr elektrisch beheizt werden und die Beleuchtung von Halogen auf LEDs umgestellt wird  - in deZemVis wird sich der Einspar­effekt Ende des Jahres live bewerten lassen!

Smartes Energiemanagement für Kommunen

Die anspruchsvollen Klima­schutz­ziele auf kommunaler Ebene tatsächlich umzusetzen ist oft eine finanzielle Heraus­forderung. Im Zuge des Klimaschutz­plans 2050 der Bundesregierung wurden neue Kommunal­richtlinien erstellt und ein Förderprogramm ins Leben gerufen, welches Kommunen und Akteuren aus dem kommunalen Umfeld den Einstieg in ein smartes Energie­management erleichtert. Die Förderung hilft, die ersten Schritte gemeinsam mit deZem in Richtung eines nachhaltigen und ökologischen Energie­managements zu gehen.

Um ein effizientes Energie­management zu entwickeln, ist die Daten­erfassung und -auswertung, also das Energie­controlling, ein elementarer Baustein. Mit Hilfe des Energie­controllings werden versteckte Probleme aufgedeckt, indem Energie­daten detailliert gemessen und analysiert werden. Somit wird die nötige Transparenz geschaffen. deZem bietet neben der benötigten Messtechnik (Datenlogger und Sensorik) auch eine ausgereifte Software­plattform, die ISO 50001 geeignet ist und begleitet und berät Sie auf dem Weg vom Messstellen­konzept bis zur Umsetzung.

 

Bienenwaage zur Beobachtung von “Honigfabriken”

Anlässlich der enormen Produktivitätssteigerung unseres Bienenvolks durch effizientes Monitoring hat deZem eine hochwertige elektronische Waage (sehr stabil, von 0 bis 120 kg, Empfindlichkeit von wenigen Milligramm) entwickelt, die alle fünf Minuten das Gewicht des Bienenvolkes in unserer Software deZemVis aktualisiert - man “sieht” einzelne Bienen ein- und ausfliegen. Und einen Eintrag von bis zu 10 kg an nur einem Tag!

Ideal für den modernen Berufsimker sowie neugierige Hobby-, Balkon- und Dachimker. Beliebig viele Imker können sich auf Wunsch auf der deZem-Plattform "zusammenschalten" und sich gegenseitig "schwarmintelligent" bei der Betreuung ihrer Bienenvölker unterstützen. Die Bienenwaage lässt sich leicht mit weiteren Sensoren  im Bienenvolk (Innentemperaturen, Töne, WebCam, u.v.m.) sowie Sensoren für das Drumherum (Menschengebäude, Wetter, PV, etc.) erweitern. Die ersten dieser Waagen sind in fünf Berliner Schulen und beim Imkerverein Charlottenburg (jeweils vom Berliner Senat gefördert) im Einsatz. Der wunderbare Frühling hat einen spannenden Start unterstützt und das Projekt wird hoffentlich gerade in Schulen die Neugier der Schüler zu Natur und Technik unterstützen.

Mehr Informationen zu den deZem Bienen hier.

Hochpräzise Bienenwaage

deZem mit e-shelter auf der Data Center Hybrid in Berlin

Auf der Konferenz Data Center Hybrid in Berlin stellt deZem gemeinsam mit e-shelter wirkungsvolles Energiemanagment in europaweit verteilten Hochsicherheits-Colocation-Rechenzentren vor. Neben der klassischen Optimierung des PUE, dem Standard-KPI bzw. EnPI für Rechenzentren, zählen die Überwachung von SLA-Parametern, die Bewertung von Amorisationszeiträumen im Standortvergleich und die grafische Aufbereitung  komplexer Energieflüsse zu den vielseitigen Einsatzbereichen des deZem-Systems bei einem großen Colocator. Gemeinsam mit Herrn Krause (Energiemanager e-shelter) gibt Dipl. Ing. T. Förster (CTO deZem) einen Einblick in die in langjähriger Zusammenarbeit erzielten Erkenntnisse sowie einen Ausblick über den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in der Bewertung weiterer Optimierungsoptionen. Kommen Sie doch vorbei! Termin: 04.04.2019, 9:00, Tickets bei deZem erhältlich.

Neue App deZemCap zur manuellen Eingabe von Zählerständen

Die praktische Smartphone-App deZemCap vereinfacht die Handeingabe von Zählerständen und anderen Messwerten. Einfach QR Code des Zählers scannen und Zählerstand eintragen! Die neuen Daten sind sofort im deZem Energiecontrollingsystem verfügbar. Handschriftliche Notizen und das Hantieren mit Exceltabellen entfallen - und damit auch eine wesentliche Fehlerquelle.

Intuitive und einfache Nutzbarkeit, in tiefsten Kellern offline einsetzbar, automatische Plausibilitätsprüfung, für Android und iOS.

Die Webseite zu deZemCap bietet mehr Details.

Plausibilitätscheck mit deZemCap