Energiemanagementsysteme nach DIN EN 16001
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Diagramm 1:
Energiesystem nach DIN EN 16001
Energiekosten sind – nicht nur im produzierenden Gewerbe – zum wichtigen Wettbewerbsfaktor geworden. Dem Energiemanagement wird folglich eine selbstverständliche Rolle zuteil. Es gibt bei der Begriffsdefinition jedoch noch Unschärfen. Hier soll die DIN EN 16001 Abhilfe schaffen. Diese neue Norm beschreibt die Anforderungen an ein Energiemanagementsystem, das Unternehmen in die Lage versetzt, den Energieverbrauch systematisch zu bewerten und die Energieeffizienz kontinuierlich zu steigern. Den gesetzlichen Rahmenbedingungen kommt hierbei eine besondere Beachtung zu.
Wir begleiten Anwender unserer Energiecontrollinglösungen bei der Umsetzung dieser Norm. Unsere Lösungen schaffen eine besonders pragmatische und zukunftssichere Grundlage für das erfolgreiche Energiemanagement.
Sparsame Betriebe zahlen weniger Steuern
Bis spätestens 2013 sollen Steuerbegünstigungen für „energieintensive“ Betriebe an ein solches Energiemanagementsystem gekoppelt werden. Ein zertifiziertes Energiemanagementsystem müssen auch Unternehmen vorweisen, die nach §40ff des EEG 2009 die Privilegierung ihres Strombezuges beantragen (Stichwort: „besondere Ausgleichsregelung“).
Software und präzise Analyse von Verbrauchsmustern anstelle vieler „klassischer Rundgänge“
Kern und Grundlage jedes Energiemanagementsystems ist es, die Energieströme und -verbräuche laufend, historisch und detailliert zu erfassen und zu analysieren. Die automatisierte Zählerfernauslesung ist dabei ein wesentliches Element als Alternative zum oft noch üblichen Rundgang. So können an zentraler Stelle alle relevanten Energiedaten gesammelt und aufbereitet werden. Diese Rolle übernimmt in der Regel ein Energiecontrollingsystem, auch Energieinformationssysteme (EIS) oder Energiedatenmanagementsystem (EDS) genannt. Ein solches System - aufgebaut auf den vielfältigen deZem-Analysetools - erfüllt die Forderungen der DIN EN 16001 nach „Überwachung und Messung“ (§3.5.1). Darüber hinaus ermöglicht das System Kennzahlenbildungen, um beispielsweise schnell einen Überblick über die Produktivität einer Anlage zu erhalten oder ein zielorientiertes Benchmarking durchführen zu können. Sämtliche Auswertungen sind bei deZem von jedem Arbeitsplatz aus über den Browser zu erreichen, sofern der Benutzer über entsprechende Rechte verfügt.
Weiterhin können Informationsbildschirme im Eingangsbereich, Bildschirmschoner mit Verbrauchskennzahlen in Echtzeit oder dynamische Intra/Internetseiten ein Bewusstsein für den betrieblichen Energieverbrauch und Umweltschutz fördern. Ziel dieser Ansätze ist es, die Mitarbeiter des Unternehmens einzubinden und Ihnen stets Zugang zu den für sie relevanten Daten zu ermöglichen (§3.4.2).
Ein effektives Lastmanagement („Lastabwurf“) kann ebenfalls integriert werden.
Binnen weniger Wochen oder Monate lassen sich wenige (z.B. nur Abrechnungszähler) oder Tausende von Messpunkten aufschalten. Das Energiemanagement kann damit im betrieblichen Alltag sehr schnell auf ein neues Qualitätsniveau gehoben werden. Niemand sollte zögern, die Weichen für eine energie- und betriebsoptimierte Zukunft umgehend zu stellen und laufend neu zu justieren.
Sprechen Sie uns am besten noch heute an!
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